Die Trasse

            

 

Die Planungen in Deutschland (BMU, dena)

 

 

 

Laut DENA gibt es folgende Trassenvorhaben: dena-faltblatt

 

 

Die Trasse Diele - Niederrhein (Wesel)

Geplanter Verlauf der Überlandleitung in Nordrhein-Westfalen 

Der größte Teil der neuen Hochspannungsleitung soll nach den RWE-Planungen als Ersatzneubau innerhalb der heute bestehenden 110/220-kV-Leitungstrassen bzw. entlang einer bereits vorhandenen 380 kV-Leitung errichtet werden. Die Bezirksregierung Münster hat im April 2008 - sich über die Bedenken der Gemeinden hinwegsetzend - ein Raumordnungsverfahren abgelehnt, das andere Trassenverläufe - etwa an der A 31 entlang- hätte prüfen können.

Demnach soll die 380-kv-Hochspannungsleitung in NRW folgendermaßen verlaufen:

Die Leitung führt im Kreis Steinfurt

von der niedersächsischen Landesgrenze kommend parallel zur vorhandenen 380 kV-Leitung

östlich von Bilk

zwischen Wettringen und Neukirchen in südöstlicher Richtung

zum Punkt Wettringen.

Von dort soll sie weitergeführt werden in südwestlicher Richtung

südlich von Wettringen

und nordlich von Burgsteinfurt

nach Metelen.

Im Kreis Borken verläuft sie

nordwestlich von Schöppingen,

nordwestlich von Legden,

nordwestlich von Gescher,

westlich von Ramsdorf,

östlich von Borken und

nordwestlich von Raesfeld

und dann weiter im Kreis Wesel

über Marienthal

um Brünen herum

nach Wesel.

In zwei Bereichen sind Modifizierungen des bisherigen Trassenverlaufs vorgesehen (Verlagerung nach Osten in einem Baugebiet in Borken, Veränderung im Bereich des Feuchtwiesennaturschutzgebietes „Gut Barnsfeld“ nördlich von Ramsdorf ).

 

 

Quelle: http://www.amprion.net/leitungsverlauf

 

Wir setzen uns für eine mit Gleichstrom erdverkabelte Trasse entlang der Autobahn A 31 ein!

 

Geplanter Verlauf der Überlandleitung in Niedersachsen

Die geplante 380 kV-Leitung wird 120 km lang und soll durch die Landkreise Leer, Emsland und Grafschaft Bentheim nach Nordrheinwestfalen geführt werden. Die Leitung wird teilweise parallel zur vorhandenen 380 kV-Freileitung und Autobahn geplant. E.ON-Netz ist gegenwärtig dabei, die Planung auf der Grundlage des neuen Erdkabelgesetzes und Landesraumordnungsprogramms zu überarbeiten. Dadurch kann sich die Trassenführung und die Ausführung noch wesentlich verändern.

Der Landkreis Emsland hat am 1. Oktober 2008 die Antragskonferenz zur Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens durchgeführt.

Der Untersuchungsrahmen wurde im November 2008 festgelegt, die Antragsunterlagen für das Raumordnungsverfahren sollen im Frühsommer 2009 fertig gestellt sein.

Wenn dann das Raumordnungsverfahren eingeleitet wird, ist mit einem Abschluss frühstens Ende 2009 zu rechnen.

Der bisher geplante Trassenverlauf läßt sich im Detail auf der als pdf-Datei downloadbaren Karte des Antragstellers nachvollziehen:

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Planungsstand der Trasse Diele - Niederrhein [18.943 KB]  Quelle: netzausbau-niedersachsen.de

 

Verfahrensstand

E.ON Netz-Abschnitt Diele bis in die Höhe von Meppen

Am 1. Oktober 2008 fand in Meppen eine vorbereitende Antragskonferenz für das Raumordnungsverfahren der 380-kV-Leitung Diele – Niederrhein statt. Der Landkreis Emsland ist die für das Raumordnungsverfahren zuständige Stelle.

Der Neubau von 200 Kilometer Leitung von Diele bei Papenburg nach Wesel wird vor allem durch den raschen Zubau von Windkraft in Norddeutschland erforderlich. Daneben soll die Leitung auch Strom aus neuen Kraftwerken an der Küste zu den Verbrauchsschwerpunkten transportieren. E.ON Netz ist für den Bauabschnitt von Diele bei Papenburg bis in die Höhe von Meppen zuständig. Von dort bis zum Umspannwerk in der Nähe von Niederrhein ist die RWE Transportnetz Strom GmbH verantwortlich.

In der Antragskonferenz für das Raumordnungsverfahren hat E.ON Netz den Trägern öffentlicher Belange, das heißt den Landkreisen, Gemeinden sowie Naturschutzbehörden und -verbänden, den bisherige Planungsstand vorgestellt. Unter Leitung des Landkreises wurden dann gemeinsam wichtige Fragen für die weitere Planung diskutiert. Anschließend wird der Landkreis den endgültigen Umfang der Untersuchungen festlegen.

E.ON Netz arbeitet bereits jetzt mit Hochdruck an den Unterlagen für das Raumordnungsverfahren, die bis spätestens Sommer 2009 fertig gestellt werden sollen. Die Genehmigung des genauen Trassenverlaufs erfolgt dann im anschließenden Planfeststellungsverfahren. Ziel ist es, im Dialog mit Planungsbehörden und der Region möglichst zügig eine Planung zu entwickeln, die eine rechtzeitige Fertigstellung der Leitung ermöglicht und Eingriffe in Natur und Landschaft minimiert.

Trassenverlauf

Die Leitung ist rund 200 Kilometer lang. Vom Umspannwerk Diele bei Papenburg bis in die Höhe von Meppen plant die E.ON Netz GmbH. Von dort bis zum Umspannwerk Niederrhein in Wesel ist die RWE Transportnetz Strom GmbH verantwortlich.

Der genaue Trassenverlauf steht noch nicht fest. Trassenvarianten wurden bei der Antragskonferenz für das Raumordnungsverfahren am 1. Oktober 2008 in Meppen vorgestellt. Im Raumordnungsverfahren werden diese Varianten von der Genehmigungsbehörde bewertet und schließlich ein Trassenkorridor für das anschließende Planfeststellungsverfahren festgelegt.

Download:

Trassenvarianten für das ROV im E.ON Netz-Abschnitt, (PDF, 18,5 MB)

Quelle: E.ON Netzausbau.com/380kV/projekte/dn/

 

Neue Freileitung von EON geplant

Mitteilung der E.On-Netz GmbH

Trassenverlauf Diele - Niederrhein

Begründung

Durch das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) aus dem Jahr 2000 (Novellierung im Jahr 2004) ist es im Norden und Osten Deutschlands zu einer deutlichen Zunahme von Windenergieanlagen gekommen. § 4 Abs. 1 des EEG verpflichtet Netzbetreiber dazu, den gesamten in diesen Anlagen erzeugten Strom vorrangig abzunehmen und zu übertragen. Von der bis Ende 2006 in Deutschland installierten Windenergieleistung von ca. 20.000 MW und dem bis 2012 erwarteten Zubau weiterer 10.000 MW entfallen ca. 25 % auf die Region nördlich einer Linie zwischen Hamburg und Meppen. Zudem ist dort mit zusätzlicher Leistung aus Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee in Höhe mehrerer tausend Megawatt zu rechnen. Hinzu kommt, dass in dieser Region die Errichtung neuer thermischer Kraftwerke mit mehreren tausend Megawatt Gesamtleistung geplant ist. Die in dieser Region erzeugte elektrische Leistung übersteigt bereits heute den regionalen Bedarf bei weitem. Hieraus ergibt sich ein Transportbedarf für große Leistungen von Nord nach Süd. Zur Bewältigung dieser gemäß § 12 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) den Übertragungsnetzbetreibern obliegenden Aufgabe wurde im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (dena) eine Studie "Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020" erstellt. In dieser Studie wurde die Notwendigkeit einer bis 2015 zu realisierenden zusätzlichen 380-kV-Leitung von Diele in Niedersachsen zum Umspannwerk Niederrhein in Nordrhein-Westfalen herausgearbeitet. Die 380-kV-Schaltanlage Diele der E.ON Netz GmbH stellt einen zentralen Anschlusspunkt für elektrische Leistung aus Offshore-Windparks dar, die derzeit im Bereich der westlichen Nordsee entwickelt werden. Ab 2010/2012 werden die Anschluss- und Übertragungskapazitäten für Offshore-Strom in Diele ausgeschöpft sein. Die dann erwartete Leistung kann über die vorhandenen Übertragungsleitungen in die Niederlande und ins südliche Emsland nicht mehr transportiert werden. Daher ist ein weiterer Übertragungskanal von Diele in Richtung Süden erforderlich. Der südliche Endpunkt der neuen Verbindung ist am Niederrhein vorgesehen, da ab dort wieder Netzkapazitäten für eine weiterführende Übertragung der Energie in Lastschwerpunkte existieren. Zurzeit laufen im Raum Diele Maßnahmen zur Ertüchtigung und Optimierung der vorhandenen Netzstruktur, die 2008 abgeschlossenen sein werden. Die vorhandene Netzstruktur wird auch nach den Verstärkungsmaßnahmen für den in den Offshore-Windparks erzeugten Strom keine Kapazität bereitstellen. Für den Abtransport der Energie aus den geplanten Offshore-Windparks ist ein zusätzlicher Transportkanal erforderlich. Ohne die Errichtung und den Betrieb der beantragten Leitung bestünden zu windstarken Zeiten Transporteinschränkungen im norddeutschen Verbundnetz. Dies stünde im Widerspruch zu den ausdrücklichen Zielstellungen der Politik und des Gesetzgebers, der mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz eine vorrangige Abnahme eingeräumt hat. E.ON Netz ist gesetzlich verpflichtet, die drohenden Transportengpässe durch einen rechtzeitigen Ausbau des Netzes zu vermeiden.

Ausführung

Die Planungsgrundsätze einer Freileitungsplanung beinhalten die Bündelung mit vorhandener liniengebundener Infrastruktur, die Suche eines Trassenkorridors mit größtmöglichem Abstand zu Bebauungen und Schutzgebieten und die Minimierung der Emissionen. Zwischen dem Umspannwerk Diele im Landkreis Leer und dem Übergabepunkt westlich von Meppen an den Übertragungsnetzbetreiber RWE Transportnetz Strom GmbH verläuft bereits eine zweisystemige 380-kV-Freileitung. In weiten Teilen wird dem Bündelungsgebot entsprochen und die neue Leitung soll parallel zu dieser bestehenden Freileitung sowie auch weitgehend der Autobahn (A31) verlaufen. Die Abmessungen eines zweisystemigen 380-kV-Freileitungsmasten in der so genannten Donauausführung betragen ca. 50 Meter - 60 Meter in der Höhe und ca. 30 Meter - 40 Meter in der Breite. Es stehen je nach örtlichen Anforderungen andere Mastformen zur Verfügung. Dies kann die Einebenenform zum verstärkten Vogelschutz oder die Tannenform zur Durchquerung von Waldbereichen sein. Die Donaubauweise besteht aus zwei Traversen, wobei die obere Traverse kürzer als die untere Traverse ist. Auf der oberen Traverse ist eine Phase und auf der unteren Traverse sind zwei Phasen angebracht. An der Spitze ist ein Erdseil zum Blitzschutz verlegt. Die Spannfeldlängen zwischen den Masten variieren zwischen ca. 300 Metern und 500 Metern je nach Maststandorten. Als Schutzstreifenbreite ist in der Mitte zwischen zwei Masten von insgesamt ca. 60 Meter - 80 Meter auszugehen.
 

Prüfbericht

Ein Prüfbericht zur Trasse im Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen findet sich unter: http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C39983358_L20.pdf.
 

 

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