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Grenzwerte?!
"Wenn Strom fließt, haben wir ein Magnetfeld und dieses macht die Menschen krank", so Professor Dr. von Klitzing auf einer Veranstaltung in Raesfeld am 4.10.2008. Der Grenzwert der so genannten Flussdichte liege in Deutschland bei 100 Mikrotesla.
Um diesen Wert zu erreichen, müsse man sich aber schon auf einen Transformator setzen, erklärte von Klitzing. In der Schweiz liegt der Wert zum Vergleich bei einem Mikrotesla, in Italien bei 0,5 und in Schweden bei nur 0,2 Mikrotesla. Einen Teufelskreis sieht von Klitzing darin, dass die Politiker sich nicht bewegten, solange nicht jeder Mensch, der in unmittelbarerer Nähe einer Überlandleitung lebt, krank werde.

Hochspannungsleitungen machen krank
Leukämie bei Kindern
Britische Forscher der University of Oxford haben festgestellt, dass Kinder, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen wohnen, ein um 70 Prozent höheres Blutkrebs-Risiko tragen.
In der Untersuchung waren 29 000 Kinder aus England und Wales einbezogen, die in den Jahren 1962 bis 1995 in einem Alter unter 15 Jahren an Krebs erkrankten. 9700 litten an Leukämie. Das Ergebnis: Kinder, die bis zu 200 Meter nahe an einer Freileitung entfernt wohnten, hatten ein 70 Prozent höheres Leukämierisiko als Kinder, die mehr als 600 Meter entfernt von Überlandleitungen lebten.
Krebsfälle
Der österreichische Umweltmediziner Gerd Oberfeld untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen Krebsfällen im Seekirchner Ortsteil Kraiham (Flachgau) und Stromleitungen. Es gibt eine Liste mit zehn Namen aus Kraiham, die in den vergangenen Jahren an Krebs gestorben sind. In der 40-Häuser-Siedlung Kraiham ist kein Gebäude weiter als 250 Meter von der 220-Kilovolt-Stromleitung entfernt. Und es gibt kaum ein Haus in Kraiham, in dem in den vergangenen Jahren nicht jemand an Krebs gestorben ist.
Erhöhtes Alzheimerrisiko
Wer in der Nähe einer Hochspannungsleitung wohnt, hat womöglich ein erhöhtes Alzheimerrisiko. Als Grund vermuten die Forscher die starken Magnetfelder der Leitungen. Wissenschaftler der Universität Bern haben in einer Studie 9200 Alzheimer-Todesfälle analysiert. Dabei zeigte sich: Wer mindestens 15 Jahre in einem Abstand von weniger als 50 Metern an einer Hochspannungsleitung lebt, trägt ein doppelt so hohes Risiko krank zu werden, wie die restliche Bevölkerung. Auffallend an den Ergebnissen sei, dass das Risiko einer Erkrankung parallel zur Wohndauer in der Nähe von Hochspannungsleitungen anzusteigen scheine.
Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass Menschen, die beruflich starken magnetischen Feldern ausgesetzt sind, ein erhöhtes Alzheimerrisiko haben.
Schadstoffsmog
Das Risiko zu erkranken ist für Menschen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben oder arbeiten, größer als bei anderen. Zu diesem Thema haben einige Wissenschaftler von der University of Bristol, unter der Leitung von Denis Henshaw, verschiedene Studien durchgeführt. Zusammen hängt dieses Risiko mit der erhöhten Schadstoffbelastung unter Hochspannungsleitungen. Da einige Umweltschadstoffe krebserregend sind, könnte dieses Ergebnis den Zusammenhang zwischen einer erhöhten Leukämierate und Hochspannungsleitungen erklären.
Zu den erhöhten Schadstoffbelastungen kommt noch, dass die Chemikalien im Organismus besser aufgenommen werden können - auch eine Ursache der Hochspannungsleitungen. Messungen der "Korona-Ionen" haben ergeben, dass sie in relativ großen Mengen vom Wind bis zu 500 Meter weit weggetragen werden. Die erhöhte Schadstoffmenge ist also nicht allein auf die Gebiete direkt unter den Hochspannungsleitungen beschränkt. Die inhalierten Schadstoffe werden durch ihre Ladung außerdem besser vom Körper aufgenommen. Wenn also die Aerosole krebserregende Stoffe enthalten, oder solche die andere Krankheiten auslösen, ist damit auch die Gesundheit in Gefahr.
Erhöhtes Krebsrisiko
Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol. Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Elektrosmog
Internationale Wissenschaftler und Studien bestätigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Elektrosmog:
· Chronische Kopfschmerzen
· Schlafstörung
· Herzrhythmusstörungen
· Potenzstörungen
· Rheumatische Beschwerden
· Chronische Müdigkeit
· Infektanfälligkeit
· Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
· Lernprobleme
· Depressionen und Selbstmorde
· Gedächtnisstörungen
· räumliche Desorientierung
· verringerte Immunreaktion
· DNA-Schaden und Veränderung der DNA Reparatur Kapazität
· Gehirntumoren
· Leukämie und andere Krebserkrankungen
· Fortpflanzungsprobleme, Fehlgeburten, Herzrhythmusstörungen
· Blutdruckänderungen
· Herzinfarkte
Beeinflussungen des Körpers durch elektromagnetische Felder (EMF)
Experimente/ Untersuchungen
- Robert P. Liburdy und Koll. (1993) konnten beobachten, dass EMF unabhängig von der Melantoninkonzentration die krebshemmende Funktion des Hormons beeinträchtigt. Der Versuch konnte mehrfach reproduziert werden. (ES-Rep., 2/99)
- Maria Feychting und Koll. (Institut für Umweltmedizin am Koarolinska Institut, Stockholm, 1998) fanden in einer epidemologischen Studie, dass das Brustkrebsrisiko von Frauen mit positiven Östrogenstatus unter EMF-Belastung (HF) um das 7,4fache erhöht ist. (ES-Rep., 2/99)
- Forscher der nationalen Institute für Gesundheit und der amerikanischen Lebensmittelbehörde (Rosen, 1998) fanden eine deutliche Unterdrückung der Melantoninproduktion nach einer 12-stündigen Exposition mit 50 uT bei 60Hz. (ES-Rep. 2/99).
- Russel J. Reiter u. Koll. (Univ. Texas,?) stellten eine verminderte Melantoninkonzentration und NAT-Aktivität der Zirbeldrüse und eine stark verminderte Melantoninkonzentration im Blut bei EMF (50-500 uT, Exp 15-20Min, NF) teilweise fest. (ES-Rep. 2/99).
- In Vollersode (bei Bremen) wurde eine Häufung von Hirntumoren um das 5fache des Durchschnitts in einem Gebiet festgestellt (1997), in dem sich die 3,5km-Kreise um eine Radarstellung der BW und einem Mobilfunkturm überlappen. Auslöser ist wahrscheinlich die Radarstrahlung, die vom Turm reflektiert wird, obwohl die Grenzwerte eingehalten werden. (ES-Rep. 3/98)
- Der Bauer Altenweger bei Schnaitsee beobachtete seit Herbst 1995 erhebliche Gesundheitsprobleme, Fehlgeburten und verminderte Milchleistung bei seinen Kühen. In der Nähe des Hofs (300m) steht ein Sendemast mit Sendern für Fernsehen, Richtfunk und mehreren Mobilfunksendern. Der Tierarzt des Veterinäramts Traunstein Dr. J. Schmidt schloss bei seiner Untersuchung (1997) Fütterungs- oder Haltungsfehler aus und vermutete die EMF-Belastung als Ursache, zumal die Tiere wieder gesund wurden, wenn sie an einen anderen Hof verbracht wurden und nach Rückkehr wieder erkrankten.
Die bayrische Staatsregierung verbot dem Tierarzt die Veröffentlichung seiner Untersuchung. Nach seiner Drohung an die Presse zu gehen, wurde ihm die Veröffentlichung erlaubt, unter der Bedingung, dass der Bauernhof nicht als bayerisches Anwesen erkennbar ist. (ES-Rep. 9/98)
- Eine Studie der Universität von Kalifornien ergab, daß die Wirksamkeit des krebshemmenden Medikaments Tamoxifen bei Einwirkung von magnetischen Feldern(60 Hz,0,2 - 1,2 uT) nachlässt. Ähnliche Beobachtungen wurden für die Wirksamkeit von Melantonin gemacht. (ES-Rep 5/98)
- Eine Untersuchung von Antonio Sastre u. Koll. am Midwest Forschungsinstitut in Kansas City/USA (1998) hat eine deutliche Verminderung der Herzfrequenzvariabilität unter EMV (1 -20 uT, 60Hz) ergeben. Eine verminderte Herzfrequenzvariabilität führt zu einem erhöhten Risiko für schwere Herzrythmusstörungen und den plötzlichen Herztod. (ES-Rep.11/98).
- Eine Studie der Neurologischen Klinik der Uni Freiburg (1998), die technisch und finanziell von der Telekom AG unterstützt wurde, ergab eine Erhöhung des Blutdrucks um 5 bis 19 mm Hg bei Benutzung eines Mobiltelefons. Psychische Beeinflussung wurde durch Blindversuche ausgeschlossen. (ES-Rep. 4/98)
- Psychologen der Uni Gießen haben entdeckt, dass sich die Gehirnströme ändern, wenn schwache magnetische Impulse wie bei Blitzentladungen (heranziehende Gewitter) vorhanden sind. Die Gehirnströme ändern sich im Rhythmus der (simulierten) Blitze. Dieser Effekt tritt nach einige Minuten ein und hält bis 15 Min. nach Ende des Experiments an. (ES-Rep.4/1998)
- Im Bereich des Kurzwellen-Senders Schwarzenburg (Schweiz) kam es zu Gesundheitsbeschwerden der Anwohner , insbesondere zu Schlafstörungen. Es wurden Untersuchungen gemacht, wobei der Sender für einige Tage abgestellt wurde (1993), wobei die Schlafstörungen klar bestätigt wurde. Die Störungen nahmen mit der Nähe zum Sender zu, verließen die Anwohner die Zone um den Sender, konnten sie nach 1 bis 2 Tagen wieder besser schlafen. Der Sender wurde 1998 endgültig abgeschaltet. (ES-Rep.12/1998)
- Von Dr. W. Löscher, Professor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde wiederholt Krebsexperimente mit Ratten durchgeführt, die eine erhöhte Krebsrate bei EMF-Exposition ergaben (50Hz, 100uT, Magnetfeld, bis zu 26 Wochen). Wiederholungen der Experimente in den USA konnten diese Ergebnisse nicht bestätigen, was durch eine andere Rattenart begründet sein könnte. (ES-Rep. 6/1998)

Alle Ergebnisse ausführlich ... und noch mehr ...
Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung
Deutschland, Elektrosmogverordnung (26. BImSchV)
entspricht ICNIRP-Empfehlungen (ICNIRP=International Commission on Non-Ionizing Radiaton Protection)
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6 2/3 Hz (Bahnstrom)
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1 20000 V/m; 300 uT
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50 Hz (Stromnetz)
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5000 V/m; 100 uT
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10 bis 400 Mhz
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27,5 V/m, 0,073 A/m bzw. 2 W/qm
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400 bis 2000Mhz
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f [MHz] * 5 mW/qm
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2000 bis 300 000 MHz
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61 V/m; 0,16 A/m bzw. 9,8 W/qm
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Mobilfunk C-Netz
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2,3 W/qm
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Mobilfunk D-Netz
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4,4 W/qm
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Mobilfunk E-Netz
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9 W/qm
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Flussdichte? Tesla?
Die magnetische Flussdichte ist eine Größe der Elektrodynamik. Sie ist der Quotient aus der Lorentzkraft F, die ein vom Strom I durchflossener Leiter der Länge l in einem Magnetfeld erfährt, und dem Produkt dieser Stromstärke I und Leiterlänge l. Dabei orientieren sich die Feldlinien senkrecht zum Strom:
wobei
die magnetische Feldstärke, - ? die Permeabilität ist.
ist ein Vektor, der die Richtung der magnetischen Feldlinien eines Magnetfelds hat.
Die Einheit der magnetischen Flussdichte ist im SI das Tesla mit dem Einheitenzeichen T:
![\left[ B \right] = 1\,{\mathrm{kg} \over \mathrm{As^2}} = 1\,{\mathrm{N} \over \mathrm{Am}} = 1\,{\mathrm{Nm} \over \mathrm{Am^2}} = 1\,{\mathrm{J} \over \mathrm{Am^2}} = 1\,{\mathrm{Ws} \over \mathrm{Am^2}} = 1\,{\mathrm{Vs} \over \mathrm{m^2}} = 1\,\mathrm{T}](http://upload.wikimedia.org/math/6/d/7/6d77349ff5f8caf12bdaacbc005f972c.png)
- Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetische_Flussdichte

Leukämie
Krebsrisiko Strommasten
Kinder, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen wohnen, bekommen offenbar häufiger Blutkrebs.
Forscher rätseln noch immer, welche Ursachen Leukämie von Kindern haben könnte. Neben genetischen Einflüssen und Infektionen stehen auch elektromagnetische Felder von Hochspannungsleitungen unter Verdacht. Um mehr Klarheit in den Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und Leukämie zu bringen, bemühten britische Forscher die Statistik: Sie bestimmten die Entfernung des Wohnorts von krebskranken Kindern zur nächstgelegenen Hochspannungsleitung.
70 Prozent höheres Blutkrebs-Risiko
In die Untersuchung waren 29 000 Kinder aus England und Wales einbezogen, die in den Jahren 1962 bis 1995 in einem Alter unter 15 Jahren an Krebs erkrankten. 9700 litten an Leukämie. Das Ergebnis: Kinder, die bis zu 200 Meter nahe an einer Freileitung entfernt wohnten, hatten ein 70 Prozent höheres Leukämierisiko als Kinder, die mehr als 600 Meter entfernt von Überlandleitungen lebten. Für andere Krebsarten fanden die Forscher keinen Zusammenhang.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/leukaemie_aid_95205.html

Hochspannungsleitungen als Leukämieauslöser
Das Leben neben dem Mast erhöht das Krebsrisiko bei Kindern um bis zu 70 Prozent
London (pte/03.06.2005/15:52) - In der unmittelbaren Umgebung von Hochspannungsmasten zu leben führt bei Kindern möglicherweise zu einem erhöhten Risiko an Leukämie zu erkranken. Denn laut jüngsten Forschungsergebnissen der University of Oxford http://www.ox.ac.uk haben Kinder, die im Umkreis von 200 Meter zu einem Hochspannungsmasten wohnen, ein 70 Prozent höheres Erkrankungsrisiko. Von Geburt an neben einem Mast zu leben könnte demnach für fünf zusätzliche Fälle von Kinderleukämie verantwortlich sein. Das Risiko verringert sich ab einem Umkreis von 600 Metern und mehr. Warum dieses Phänomen jedoch auftritt können die Forscher nicht schlüssig erklären. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des British Medical Journal http://www.bmj.com nachzulesen.
Die Forscher analysierten Daten von mehr als 29.000 Kindern aus England und Wales, die im Zeitraum zwischen 1962 und 1995 geboren wurden und von denen 9.700 an Krebs erkrankten. Die Daten wurden mit einer Kontrollgruppe gesunder Kinder verglichen. Die Forscher maßen die Distanzen vom jeweiligen Haus der Kinder bis zum nächsten Hochspannungsmasten. Dabei konnten sie feststellen, dass 64 Kinder, die an Leukämie erkrankt waren, innerhalb von 200 Metern eines Sendemasts lebten. 258 leukämiekranke Kinder wohnten in der Entfernung von 200 bis 600 Metern.
Jene Kinder, die im Umkreis von 200 Metern lebten, hatten ein 70 Prozent höheres Risiko an Leukämie zu erkranken als jene Kinder, die 600 Meter und weiter entfernt lebten. Bei einer Distanz von 200 bis 600 Metern betrug das Risiko 20 Prozent.
Obwohl die Forscher klar die steigende Zahl der Leukämieerkrankungen erkennen konnten, haben sie dafür jedoch keine Erklärung. Denn Leukämie kann durch ein komplexes Zusammenwirken verschiedener Gegebenheiten, wie Genetik, Immunsystemserkrankungen, Infektionen oder Bestrahlung ausgelöst werden. "Es gibt keine feststellbaren biologischen Gründe, welche die Untersuchungsergebnisse untermauern. Möglicherweise ist die erhöhte Leukämiekumulation in diesen Regionen nur zufällig. Es könnte jedoch auch sein, dass die Umgebung, in der die Masten gebaut sind, in Zusammenhang mit der erhöhten Krebsrate steht oder einfach nur die genetische Veranlagung der Kinder dafür verantwortlich ist", erklärte Studienleiter Gerald Draper.
Die Ergebnisse der Studie lassen jedoch wieder die Diskussion in der Wissenschaft aufflammen, ob es sicher ist in der Nähe von Hochspannungsleitungen zu wohnen. Denn frühere Forschungsergebnisse geben Hinweise darauf, dass elektromagnetische Felder krebsauslösend wirken. Die Experten warnen jedoch vor einer Panikmache, denn selbst wenn sich die jüngsten Ergebnisse bestätigen, so liegt die Zahl der tatsächlich durch Masten ausgelösten Leukämieerkrankungen bei nur einem Prozent. (Ende)
pressetext austria
Untersuchung: Krebsfälle durch Stromleitung?
Untersuchung: Krebsfälle durch Stromleitung?
Der Umweltmediziner Gerd Oberfeld untersucht jetzt einen möglichen Zusammenhang zwischen Krebsfällen im Seekirchner Ortsteil Kraiham (Flachgau) und Stromleitungen. In der Siedlung sind zehn Menschen an Krebs gestorben.
40-Häuser-Siedlung an der Stromleitung
Es gibt eine Liste mit zehn Namen aus Kraiham, die in den vergangenen Jahren an Krebs gestorben sind. Zusammengestellt wurde sie von einer Bewohnerin, die mittlerweile selbst nicht mehr lebt. Sie ist ebenfalls an Krebs verstorben. In der 40-Häuser-Siedlung Kraiham ist kein Gebäude weiter als 250 Meter von der 220-Kilovolt-Stromleitung entfernt. Und es gebe kaum ein Haus in Kraiham, in dem in den vergangenen Jahren nicht jemand an Krebs gestorben ist, sagt eine beunruhigte Nachbarin, die anonym bleiben will.
Liste bei Umweltmediziner gelandet
Die Häufung von Krebsfällen blieb nicht unbemerkt: Die besagte Liste ist mittlerweile beim Umweltmediziner des Landes, Oberfeld, gelandet, der in seinem Gutachten zur geplanten 380-kV-Leitung zwischen Eugendorf und dem oberösterreichischen St. Peter am Hart erstmals von einer Gesundheitsgefährdung neben Starkstromleitungen spricht.
Fälle an gesamter Trasse gesucht
Er untersuche zurzeit einen möglichen Zusammenhang zwischen Krebsfällen und der Starkstromleitung, sagt Oberfeld - allerdings nicht nur in Kraiham, sondern entlang der gesamten Strecke der bestehenden 220-kV-Trasse zwischen Eugendorf und Berndorf. Dazu recherchiert der Umweltmediziner im Tumorregister des Landeskrankenhauses und vergleicht die Krebsfälle im Zusammenhang mit dem Abstand zur Starkstromleitung. In drei bis vier Wochen soll diese Untersuchung fertig sein. (15.5.2008) http://salzburg.orf.at/stories/109231/

Demenz
Hochspannung erhöht Alzheimerrisiko
Wer in der Nähe einer Hochspannungsleitung wohnt, hat womöglich ein erhöhtes Alzheimerrisiko. Als Grund vermuten die Forscher die starken Magnetfelder der Leitungen.
Hochspannungsmasten stehen im Verdacht, Alzheimer auszulösen
Wissenschaftler der Universität Bern hatten in einer Studie 9200 Alzheimer-Todesfälle analysiert. Dabei zeigte sich: Wer mindestens 15 Jahre in einem Abstand von weniger als 50 Metern an einer Hochspannungsleitung lebt, trägt ein doppelt so hohes Risiko krank zu werden, wie die restliche Bevölkerung.
Menschen, die zwischen 50 und 200 Meter von einer solchen Leitung entfernt leben, sind dagegen nicht überdurchschnittlich oft von der Demenzerkrankung betroffen, sagen die Wissenschaftler. Auch in Bezug auf andere Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gebe es keinen Zusammenhang.
Die Forscher warnten vor voreiligen Schlüssen aus den Studienergebnissen. Die Alzheimerdiagnose sei komplex, der beobachtete Zusammenhang könne daher auch eine andere Ursache als die starken Magnetfelder haben. Auffallend an den Ergebnissen sei, dass das Risiko einer Erkrankung parallel zur Wohndauer in der Nähe von Hochspannungsleitungen anzusteigen scheine.
Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass Menschen, die beruflich starken magnetischen Feldern ausgesetzt sind, ein erhöhtes Alzheimerrisiko haben. Woran das liegt, ist noch unklar. Die Wissenschaftler betonten, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung in der Nähe von Hochspannungsmasten lebt. Von den untersuchten 9200 Alzheimertodesfällen traten lediglich 20 bei Menschen auf, die weniger als 50 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt wohnten. (6.11.08)
Was ist Elektrosmog?
Das Wort "Elektrosmog" entstand aus der Zusammenfügung von "Elektro" mit der Bezeichnung "Smog" (wiederum eine Zusammenziehung der englischen Begriffe "smoke = Rauch" und "fog = Nebel") für Dunstglocke bzw. Luftverunreinigung.
Der "Elektrosmog" besteht aus den folgenden fünf Strahlungsbereichen:
Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)
Lange Zeit war der mögliche Einfluss schwacher elektrischer und magnetischer Felder auf die Gesundheit unbekannt. Erst die Baubiologie bzw. Elektrobiologie versuchte, auf Zusammenhänge hinzuweisen und Maßnahmen zu einem sinnvollen Umgang zu erarbeiten.
Neben anderen Faktoren werden Störungen unseres Wohlbefindens und unserer Gesundheit häufig von den uns ständig umgebenden Feldern unseres Stromnetzes verursacht. Von vielen offiziellen Stellen und ganz besonders von den Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen wird noch geleugnet oder ignoriert, dass die so genannten niederfrequenten Felder unserer Stromversorgung auf den menschlichen Organismus einen Einfluss haben. Dabei widerspricht es doch dem gesunden Menschenverstand, wenn in der elektronischen Industrie und im Automobilbau verstärkt mit immensem Aufwand versucht wird, die Produkte nach Kriterien der EMV (Elektro-Magnetische Verträglichkeit) störungs- bzw. ausfallsicher zu machen und von gleicher Seite sowie den beteiligten Wissenschaftlern eine Beeinträchtigung von biologischen Systemen, z.B. des menschlichen Körpers, fast durchweg verneint wird.
Internationale Wissenschaftler und Studien bestätigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Elektrosmog:
· Chronische Kopfschmerzen
· Schlafstörung
· Herzrhythmusstörungen
· Potenzstörungen
· Rheumatische Beschwerden
· Chronische Müdigkeit
· Infektanfälligkeit
· Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
· Lernprobleme
· Depressionen und Selbstmorde
· Gedächtnisstörungen
· räumliche Desorientierung
· verringerte Immunreaktion
· DNA-Schaden und Veränderung der DNA Reparatur Kapazität
· Gehirntumoren
· Leukämie und andere Krebserkrankungen
· Fortpflanzungsprobleme, Fehlgeburten, Herzrhythmusstörungen
· Blutdruckänderungen
· Herzinfarkte
Quelle: elektrosmog.com

Schadstoffsmog unter Hochspannungsleitungen
Seit Langem wird über die Auswirkungen von Hochspannungsleitungen auf die menschliche Gesundheit diskutiert. Von den Gefahren, die von Elektrosmog ausgehen, ist da die Rede und wie schädlich sich dieser auf unseren Organismus auswirke. - Die Befürworter warnen, die Kritiker lächeln, denn nachweisen läßt sich natürlich zunächst einmal nichts. Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftlern festgestellt, daß tatsächlich gesundheitliche Gefahren von Hochspannungsleitungen ausgehen könnten. Und zwar nicht in Form von Elektrosmog, sondern durch erhöhte Schadstoffbelastungen.
Das Risiko zu erkranken ist für Menschen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben oder arbeiten, größer als bei anderen. Zu diesem Thema haben einige Wissenschaftler von der University of Bristol, unter der Leitung von Denis Henshaw, verschiedene Studien durchgeführt. In ihrer ersten Untersuchung ermittelten sie die Schadstoffbelastung unter Hochspannungsleitungen. Sie stellen an 2000 verschiedenen Orten in der Umgebung von Bristol auf offenem Feld Detektoren auf. Die Messungen ergaben eine gegenüber anderen Gebieten erhöhte Belastung mit ungesunden Substanzen. Auch verschiedene Windverhältnisse und Wetteränderungen, wie Regen oder Schnee, reduzierten die Schadstoffmenge nicht, im Gegenteil, sie führten zum Teil zu noch höheren Werten. Die Wissenschaftler errechneten daraus die Belastung des menschlichen Organismus mit diesen Verbindungen, wobei sie davon ausgingen, daß die menschliche Haut einer ähnlich hohen Dosis ausgesetzt sein würde, wie die Meßgeräte. Da einige Umweltschadstoffe krebserregend sind, könnte dieses Ergebnis den Zusammenhang zwischen einer erhöhten Leukämierate und Hochspannungsleitungen erklären.
Doch das ist noch nicht alles. Zu den erhöhten Schadstoffbelastungen kommt noch, daß die Chemikalien im Organismus besser aufgenommen werden können - auch eine Ursache der Hochspannungsleitungen. Die Leitungen umgibt eine Korona aus Ionen. Diese entstehen, wenn der auf den Leitungen angesammelte Dreck, durch die hohen Spannungen ionisiert wird. Die Schadstoffaerosole in deren Nähe reichern sich mit diesen Ionen an und sind dadurch nicht mehr neutral, sondern liegen im geladenen Zustand vor. Messungen der "Korona-Ionen" haben ergeben, daß sie in relativ großen Mengen vom Wind bis zu 500 Meter weit weggetragen werden. Die erhöhte Schadstoffmenge ist also nicht allein auf die Gebiete direkt unter den Hochspannungsleitungen beschränkt. Die inhalierten Schadstoffe werden durch ihre Ladung außerdem besser vom Körper aufgenommen. Wenn also die Aerosole krebserregende Stoffe enthalten, oder solche die andere Krankheiten auslösen, ist damit auch die Gesundheit in Gefahr.
"Wir denken, daß diese Untersuchung wichtig ist für den Zusammenhang zwischen erhöhter Leukämierate bei Kindern und Hochspannungsleitungen. Die Verbindung von Leukämieerkrankungen bei Kindern und Autoabgasen ist schon bewiesen, deshalb läßt sich der Zusammenhang zwischen diesen Leitungen und der Krankheit auch nicht von der Hand weisen. Außerdem zeigt die Schadstoffmenge, die wir errechnet haben, wie nötig weitere Studien auf diesem Gebiet sind. Es sieht so aus, als bestehe guter Grund für die amerikanische Bestimmung, keine Häuser in der Nähe von Hochspannungsleitungen zu bauen", sagte Henshaw.
Quelle: Spektrum der Wissenschaft
Internet: www.wissenschaft-online.de

Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko
Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol. Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo. Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen. Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden, dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen. Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen.
Quelle: WHO International
Internet: http://www.who.int

Krebs durch Hochspannungsleitungen
Die Windrichtung ist entscheidend
Menschen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie krebsgefährdet. Demnach entspreche die Todesrate - vor allem durch Lungenkrebs bedingt -in etwa der Zahl an Verkehrstoten auf der Insel. Doch die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind von den Stromleitungen her weht.
Das Forschungsteam um http://www.bris.ac.uk/Depts/Medphys/hr/people/Preece_A.htm " target="screen">Alan Preece vom Krebsforschungs-Institut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von den Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.
Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen. Diese Theorie hatte schon vorher der Physiker Denis Henshaw von der Bristol University entwickelt. Er hatte herausgefunden, dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung sehr viel gefährlicher macht. Denn die kleinen Luftpartikel werden positiv und negativ aufgeladen und mit dem Wind fortgetragen. Wenn sie dann vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen.
Frieder Graef, bild der wissenschaft, 25.09.2000 - Gesundheit
RWE-Strommasten:
Bleihaltiges Mittel belastet den Boden
Dortmund/Münsterland - Ein bleihaltiges Rostschutzmittel hat offenbar den Boden rund um einzelne Strommasten des Energieversorgers RWE belastet. Das haben das Unternehmen in Dortmund und das nordrhein-westfälische Umweltministerium am Dienstag gemeldet. Wie viele Strommasten zurzeit betroffen sind, ist noch unklar, auch, wo von den Masten Blei in den Boden eingedrungen ist, blieb auf Anfrage offen.
Die RWE-Gesellschaft Transportnetz Strom, die bundesweit 20.000 Masten betreibt, hatte 210 von Gutachtern stichprobenartig untersuchen lassen. Die Experten sind laut Landesregierung zu dem Ergebnis gekommen, dass in NRW „teilweise mit Schadstoffanreicherungen der Böden im engen Umkreis von mehreren Metern um ältere Höchstspannungsmasten zu rechnen ist“. Das Schwermetall gelange über Regenwasser oder bei Renovierungsarbeiten in den Boden. Eine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht.
RWE nimmt nach Angaben seines Sprechers Marian Rappl bundesweit etwa 20 Standorte genauer unter die Lupe, die in Privatgärten oder der Nähe von Kinderspielplätzen stehen. „Wenn da jemand Salatköpfe anbaut oder Kinder schaukeln“, wolle der Versorger sofort Kontakt aufnehmen und erste Maßnahmen ergreifen, kündigte Rappl an. Das könnte ein Bodenaustausch, ein Zaun oder eine Hecke sein. Ein Abriss stehe nicht zur Debatte. „Das wäre zu viel des Guten“, meinte Rappl. Für Industriegebiete oder Wälder sieht RWE keine Probleme. Dort seien die kritischen Grenzwerte höher.
Nach Rappls Worten hat das Unternehmen so genannte Bleimennige bis 1960 flächendeckend und ausschließlich eingesetzt, seit 1992 habe der Energieversorger nur noch bleifreie Korrosionsschutzmittel benutzt. Ob Masten im Münsterland betroffen sind, vermochte Rappl nicht zu sagen. In NRW stehen 8500, bei rund der Hälfte sei eine Bleibeschichtung möglich. Laien könnten nicht erkennen, ob Masten in ihrer Nähe Blei absondern. Dafür müsse eine Bodenprobe entnommen werden.
Der Energieversorger hatte ähnliche Berichte aus der Schweiz zum Anlass genommen, sein eigenes Netz genauer zu überprüfen.
VON STEFAN WERDING, MÜNSTER, 24.6.08

Experimente/ Untersuchungen, die Beeinflussungen des Körpers durch EMF zeigen:
- Robert P. Liburdy und Koll. (1993) konnten beobachten, daß EMF unabhängig von der Melantoninkonzentration die krebshemmende Funktion des Hormons beeinträchtigt. Der Versuch konnte mehrfach reproduziert werden. (ES-Rep., 2/99)
- Maria Feychting und Koll. (Institut für Umweltmedizin am Koarolinska Institut, Stockholm, 1998) fanden in einer epidemologischen Studie, daß das Brustkrebsrisiko von Frauen mit positiven Östrogenstatus unter EMF-Belastung (HF) um das 7,4fache erhöht ist. (ES-Rep., 2/99)
- Forscher der nationalen Institute für Gesundheit und der amerikanischen Lebensmittelbehörde (Rosen, 1998) fanden eine deutliche Unterdrückung der Melantoninproduktion nach einer 12-stündigen Exposition mit 50 uT bei 60Hz. (ES-Rep. 2/99).
- Russel J. Reiter u. Koll. (Univ. Texas,?) stellten eine verminderte Melantoninkonzentration und NAT-Aktivität der Zirbeldrüse und eine stark verminderte Melantoninkonzentration im Blut bei EMF (50-500 uT, Exp 15-20Min, NF) teilweise fest. (ES-Rep. 2/99).
- In Vollersode (bei Bremen) wurde eine Häufung von Hirntumoren um das 5fache des Durchschnitts in einem Gebiet festgestellt (1997), in dem sich die 3,5km-Kreise um eine Radarstellung der BW und einem Mobilfunkturm überlappen. Auslöser ist wahrscheinlich die Radarstrahlung, die vom Turm reflektiert wird, obwohl die Grenzwerte eingehalten werden. (ES-Rep. 3/98)
- Der Bauer Altenweger bei Schnaitsee beobachtete seit Herbst 1995 erhebliche Gesundheitsprobleme, Fehlgeburten und verminderte Milchleistung bei seinen Kühen. In der Nähe des Hofs (300m) steht ein Sendemast mit Sendern für Fernsehen, Richtfunk und mehreren Mobilfunksendern. Der Tierarzt des Veterinäramts Traunstein Dr. J. Schmidt schloß bei seiner Untersuchung (1997) Fütterungs- oder Haltungsfehler aus und vermutete die EMF-Belastung als Ursache, zumal die Tiere wieder gesund wurden, wenn sie an einen anderen Hof verbracht wurden und nach Rückkehr wieder erkrankten.
Die bayrische Staatsregierung verbot dem Tierarzt die Veröffentlichung seiner Untersuchung. Nach seiner Drohung an die Presse zu gehen, wurde ihm die Veröffentlichung erlaubt, unter der Bedingung, daß der Bauernhof nicht als bayerisches Anwesen erkennbar ist. (ES-Rep. 9/98)
- Eine Studie der Universität von Kalifornien ergab, daß die Wirksamkeit des krebshemmenden Medikaments Tamoxifen bei Einwirkung von magnetischen Feldern(60 Hz,0,2 - 1,2 uT) nachläßt. Ähnliche Beobachtungen wurden für die Wirksamkeit von Melantonin gemacht. (ES-Rep 5/98)
- Eine Untersuchung von Antonio Sastre u. Koll. am Midwest Forschungsinstitut in Kansas City/USA (1998) hat eine deutliche Verminderung der Herzfrequenzvariabilität unter EMV (1 -20 uT, 60Hz) ergeben. Eine verminderte Herzfrequenzvariabilität führt zu einem erhöhten Risiko für schwere Herzrythmusstörungen und den plötzlichen Herztod. (ES-Rep.11/98).
- Eine Studie der Neurologischen Klinik der Uni Freiburg (1998), die technisch und finanziell von der Telekom AG unterstützt wurde, ergab eine Erhöhung des Blutdrucks um 5 bis 19 mm Hg bei Benutzung eines Mobiltelefons. Psychische Beeinflußung wurde durch Blindversuche ausgeschlossen. (ES-Rep. 4/98)
- Psychologen der Uni Gießen haben entdeckt, daß sich die Gehirnströme ändern, wenn schwache magnetische Impulse wie bei Blitzentladungen (heranziehende Gewitter) vorhanden sind. Die Gehirnströme ändern sich im Rhytmus der (simulierten) Blitze. Dieser Effekt tritt nach einige Minuten ein und hält bis 15 Min. nach Ende des Experiments an. (ES-Rep.4/1998)
- Im Bereich des Kurzwellen-Senders Schwarzenburg (Schweiz) kam es zu Gesundheitsbeschwerden der Anwohner , insbesondere zu Schlafstörungen. Es wurden Untersuchungen gemacht, wobei der Sender für einige Tage abgestellt wurde (1993), wobei die Schlafstörungen klar bestätigt wurde. Die Störungen nahmen mit der Nähe zum Sender zu, verließen die Anwohner die Zone um den Sender, konnten sie nach 1 bis 2 Tagen wieder besser schlafen. Der Sender wurde 1998 endgültig abgeschaltet. (ES-Rep.12/1998)
- Von Dr. W. Löscher, Professor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde wiederholt Krebsexperimente mit Ratten durchgeführt, die eine erhöhte Krebsrate bei EMF-Exposition ergaben (50Hz, 100uT, Magnetfeld, bis zu 26 Wochen). Wiederholungen der Experimente in den USA konnten diese Ergebnisse nicht bestätigen, was durch eine andere Rattenart begründet sein könnte. (ES-Rep. 6/1998)
Aus Merkblatt: ES-Rep. = Elektrosmog Report

Baubiologe Wolfgang Maes weist die Gefahren durch Elektrosmog und Magnetfelder nach:Elektrosmog
Viele Informationen über Elektrosmog finden Sie unter: www.risiko-elektrosmog.de

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