Weitere Gefahren

 

 Todesfalle Strommast 
Vogelschutz an Freileitungen

 
Unzählige Vögel verunglücken an Strommasten und -leitungen. Besonders betroffen sind größere Arten - Uhu, Weißstorch und Greifvögel zählen zu den regelmäßigen Opfern. Gefährlich sind vor allem Mittelspannungsmasten, die von vielen mittelgroßen und großen Vogelarten als Sitzwarten, Schlaf- und Brutplätze genutzt werden. Durch entsprechende Maßnahmen können „Killermasten“ entschärft werden, was nicht nur aus Sicht des Vogelschutzes notwendig ist. Es passiert immer wieder – ganz besonders in Gegenden mit trockenem, heißem Klima wie im Mittelmeerraum – dass Vögel durch einen Stromschlag in Brand geraten, zu Boden fallen und Waldbrände auslösen.

Gefahren durch Stromleitungen

Kollision mit den Leitungsdrähten. Vor allem nachts ziehende Vögel wie Kraniche, Entenarten, Schnepfenvögel und Rallen, aber auch schlecht manövrierfähige Arten wie Trappen oder Hühnervögel nehmen Stromleitungen nicht oder zu spät als Hindernis wahr. Der Zusammenstoß endet meist tödlich oder verursacht zumindest schwere Verletzungen.

Tod durch Kurzschluss tritt auf, wenn ein Vogel zwei Drähte mit unterschiedlichen Spannungen berührt. Strom fließt durch seinen Körper und verursacht schwere Verbrennungen und Lähmungen, die zum Tod führen.

Tod durch Erdung tritt auf, wenn der Vogel eine Verbindung zwischen einer Leitung und dem geerdeten Strommast herstellt. Bei feuchter Luft und geringer Distanz ist auch Funkenüberschlag (Entstehung eines Lichtbogens) möglich.

Stromschläge werden nicht nur durch direkten Kontakt ausgelöst. Auch über den Harnstrahl der Vögel ist Stromfluss möglich.

http://www.naturtipps.com/stromleitungen.html

 

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